Bericht Kappensitzung 2013

Geschrieben von bernd.mueller am . Veröffentlicht in Karneval

Am Samstagabend den 02.02.2013 wurde Linter in eine Fastnachtshochburg verwandelt. Im Dorfgemeinschaftshaus sorgte die Kappensitzung des TuS Linter für gute Laune.

Schon der Elferrat mit Sitzungspräsident Stefan Weis an der Spitze gab ein tolles Bild ab, als er mit einem großen Hofstaat in die fast ausverkaufte Narrhalle einzog, musikalisch unterstützt von Sonja Mendler. Unter großem Beifall präsentierte sich der Nachwuchs die Gruppe "Butterfly" der Linterer Frösche. Zwölf Mädchen im Alter von sechs bis acht Jahren, trainiert von Deborah und Muriel Klein, zeigten ihren Tanz „Final Dance“.

Ehrengäste des Abends waren die amtierenden Regenten des Dreierbunds Limburg-Diez-Hadamar, Prinz Boris I. und Prinzessin Miriam I. vom Schafsberg zu Lintpurc.

Frank Mihm lieferte mit seinem Vortrag "Aus dem Leben eines Vereinsvorstandes" einen Lacher nach dem anderen. Cynthia Leistikow und Milana Falk zeigten als perfekt abgestimmtes, tänzerisches Duo eine "Gangstermission".

"Szenen einer Ehe"

Das Leben im Seniorenheim ist bekanntlich nicht einfach, dafür liefert es aber etliche Lachpointen, die auch in Linter gut ankamen. Dafür sorgten die Damen des Elferrats mit Claudia Heimbuch, Uschi Perschbacher, Astid Mihm, Rona Vogel, Dijana Bastian, Esther Laschet und Elke-Dudenhofen-Symick. Denn die Damen haben längst erkannt, dass der Pflegenotstand und die überfällige Gesundheitsreform Auswirkungen im Jahr 2020 haben werden.

Wie läuft das in Bayern ab, wenn Bauern einen Hochzeitsantrag machen? Davon wussten im Zwiegespräch Christel und Karl Andres zu berichten.

Als Franz, Portier vom "Eroscenter", hatte Raffael Bastian einige anzügliche Anekdoten mitgebracht und schoss damit einige Stimmungskanonen ab.

Tänzerisch ging es mit "Absolut" unter der Regie von Achim Gerock heiß her, ehe ein echter Dauerbrenner ins Rampenlichte rückte: Claudia Heimbuch und Esther Laschet ließen Loriot wiederauferstehen mit ihrem Sketch "Szenen einer Ehe". Denn ein Eheleben kann ganz schön stressig sein, wenn der Ehemann eigentlich nur eines will: "Ich möchte hier sitzen und entspannen!"

Das Salz in der Suppe der Linterer Fastnacht ist Helmut Reusch. Seit 34 Jahren ist er die "Rampensau" und erzählt in Gestalt seiner Kultfigur "Jupp" viele Geschichten aus seinem bewegten Leben.

Das bekannte Sesamstraßen-Lied "Mana Mana" wurde mit den "Müllmonstern" zu neuem Leben erweckt. Rona Vogel, Elke Dudenhofen-Symnick, Uschi Perschbacher, Astrid Mihm und Emanuel Weis hatten sich die Vogelschnäbel übergestülpt und sprangen zur Musik des Klassikers punktgenau aus ihren Mülleimern heraus.

Mit welchen Schwierigkeiten ein Eunuch in einem großen Harem zu kämpfen hat, davon wusste Karl Andres in der Bütt zu berichten.

Zum Schluss hob sich der Vorhang für das Schwarzlichttheater, und die Frösche hüpften sprichwörtlich auf der Bühne in Gestalt von Stefan Weis, Bernd Müller, Michael Weil, Peter Hahn, Sascha Blättel, Hermann Stiller, Christian Lieber und Raffael Bastian.

Es war ein rauschendes Fest, bei dem die Linterer Frösche zum Schluss auf den Tischen tanzten.


 

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